Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft wahrnehmen – jeder Einzelne und jeden Tag aufs Neue.


Nachhaltigkeitsbericht zum ersten Mal nach «GRI G4» publiziert 

91%(93%)

Kundenzufriedenheit

> 400

Umweltschutz-Schulungen mit drei verschiedenen Kampagnen durchgeführt


43 realisierte Hochbauprojekte mit Nachhaltigkeitslabel

Partnerschaft
Implenia unterstützt die ETH Zürich bei der Weiterentwicklung des Know-hows in den Bauwissenschaften: Prof. Dr. Lino Guzzella, Präsident ETH Zürich und Implenia CEO Anton Affentranger nach der «Signing Ceremony».
Das Tor nach Zürich-Nord
In Oerlikon realisiert ­Implenia im Auftrag der SBB das Projekt Andreasturm. Das Hochhaus wird mit dem Label «DGNB Platin» zertifiziert und ist ein Pilotprojekt für die Umsetzung von ­Implenias Umweltkonzept für Baustellen.
Der neuste Nachhaltigkeitsbericht zeigt konkrete Resultate in allen fünf Schwerpunkten auf.
sustainability.implenia.com

 

 

Nachhaltigkeit

Weitere wichtige Fortschritte erzielt

  •  Neuer Nachhaltigkeitsbericht publiziert
  •  CO2-Ausstoss weiter reduziert
  •  Aktive Mitarbeit bei Entwicklung des schweizweiten  Standards SNBS

Implenia hat ihre Nachhaltigkeitsinitiative auch im Jahr 2016 mit Überzeugung vorangetrieben. Dieses Kapitel greift einige Schwerpunkte auf, welche die Verantwortung und das Engagement von ­Implenia widerspiegeln. Für eine umfassende und systematische Darstellung der erreichten Fortschritte und künftigen Ziele wird auf den mittlerweile dritten Nachhaltigkeitsbericht verwiesen, der im August 2016 publiziert wurde und den Zeitraum 2014/2015 abdeckt.

Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft wahrnehmen – jeder Einzelne und jeden Tag aufs Neue.


Nachhaltigkeitsbericht zum ersten Mal nach «GRI G4» publiziert 

91%(93%)

Kundenzufriedenheit

> 400

Umweltschutz-Schulungen mit drei verschiedenen Kampagnen durchgeführt


43 realisierte Hochbauprojekte mit Nachhaltigkeitslabel

Partnerschaft
Implenia unterstützt die ETH Zürich bei der Weiterentwicklung des Know-hows in den Bauwissenschaften: Prof. Dr. Lino Guzzella, Präsident ETH Zürich und Implenia CEO Anton Affentranger nach der «Signing Ceremony».
Das Tor nach Zürich-Nord
In Oerlikon realisiert ­Implenia im Auftrag der SBB das Projekt Andreasturm. Das Hochhaus wird mit dem Label «DGNB Platin» zertifiziert und ist ein Pilotprojekt für die Umsetzung von ­Implenias Umweltkonzept für Baustellen.
Der neuste Nachhaltigkeitsbericht zeigt konkrete Resultate in allen fünf Schwerpunkten auf.
sustainability.implenia.com

 

Die Bauwirtschaft hat einen überproportional grossen Einfluss auf Umwelt und Gesellschaft: Obschon sie nur rund 7 Prozent der Erwerbstätigen in der Schweiz beschäftigt und 5 Prozent zur gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung beiträgt, verursacht sie rund 30 Prozent der inländischen Treibhausgasemissionen, 40 Prozent des Energieverbrauchs und die Hälfte des Abfallaufkommens. Entsprechend trägt der Bausektor eine grosse Verantwortung für nachhaltiges Handeln. ­Implenia als führendes Unternehmen der Schweizer Baubranche nimmt diese Verantwortung wahr.

Fünf nachhaltige Schwerpunkte

Megatrends wie Mobilität, Energiewende, Zersiedelung oder Ressourcenknappheit erfordern nachhaltige Antworten. Deshalb hat ­Implenia bereits 2009 ihre Nachhaltigkeitsinitiative mit fünf Schwerpunkten ins Leben gerufen.

Attraktives Arbeitsumfeld

Implenia hat ihr Engagement im Bereich Bildung und Forschung weiter intensiviert. Anfang 2016 unterzeichnete sie als Industriepartnerin mit der ETH Zürich eine strategische Partnerschaft im Bereich innovatives und industrielles Bauen. Neue Erkenntnisse aus der Forschung sollen unmittelbar in die konkrete Prozessoptimierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette eines Bauwerks einfliessen. Kernpunkt der Vereinbarung ist die finanzielle Unterstützung einer Assistenz-Professur am Institut für Bau- und Infrastrukturmanagement im Departement Bau, Umwelt und Geomatik. Implenia unterstützt diese über sechs Jahre mit einem zweckgebundenen Beitrag von 2,4 Mio. Franken. Die Freiheit von Forschung, Lehre und Publikation sowie der geförderten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ist garantiert.

Für ihre Mitarbeitenden will Implenia eine attraktive Arbeitgeberin sein und unternimmt viel, um die Gesundheit der Mitarbeitenden zu schützen und ihre Sicherheit zu gewährleisten. In den letzten Jahren wurden die Investitionen in Arbeitssicherheit weiter verstärkt. Dadurch konnte die Zahl der Arbeitsunfälle substanziell reduziert werden – von 86 Unfällen pro 1000 Vollzeitstellen auf 77. Bis 2017 soll die Anzahl Arbeitsunfälle gruppenweit auf unter 75 gesenkt werden.

Nachhaltige Produkte und Dienstleistungen

Bei der Realisierung von Bauprojekten und insbesondere in der eigenen Projektentwicklung verfolgt ­Implenia konsequent nachhaltige Grundsätze. Darüber hinaus verlangt sie auch von ihren Lieferanten nachhaltiges Handeln. Entsprechend hat ­Implenia im Zeitraum 2015/2016 ihr Lieferantenmanagement professionalisiert. Einen weiteren Schwerpunkt bildete die aktive Mitarbeit am schweizweiten Nachhaltigkeitsstandard «Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz» (SNBS). Erfreulich ist die stabile Entwicklung der Kundenzufriedenheit: 9 von 10 Kunden sind zufrieden und empfehlen ­Implenia weiter.

Für den Zeitraum 2016/2017 hat sich ­Implenia zum Ziel gesetzt, die Nachhaltigkeitsstrategie auf die internationalen Standorte auszudehnen und Eigenentwicklungen am SNBS auszurichten. Die wichtigsten Lieferanten werden hinsichtlich Nachhaltigkeitskriterien auditiert. Zudem sollen verbindliche Nachhaltigkeitskriterien für Tief- und Infrastrukturprojekte definiert und umgesetzt werden.

Schonender Umgang mit der Umwelt

Implenia hat sich ehrgeizige Umweltziele gesetzt. Das Unternehmen will insbesondere seine Energieeffizienz steigern und dadurch die CO2-Emissionen verringern sowie den Ressourcenverbrauch reduzieren. In den letzten zwei Jahren konnte der CO2-Ausstoss absolut um über 8 Prozent und im Verhältnis zum Umsatz um 1,2 Prozent gesenkt werden. Dazu beigetragen haben Umweltschutzmassnahmen wie der Neubau des Belagswerks Ecublens, der Betrieb von drei Photovoltaikanlagen auf Werkhöfen in der Romandie sowie die Verwendung von emissionsarmem Beton beim Bau des Pumpspeicherkraftwerks Nant de Drance im Wallis.

Bis 2017 sollen die umsatzbezogenen CO2-Emissionen von Implenia Schweiz weiter reduziert werden, um das Gesamtziel einer 5%-Senkung gegenüber 2015 zu erreichen. Voraussetzung dafür ist der Einsatz von Elektrizität aus Wasserkraft. Der nicht erneuerbare Anteil des Energieverbrauchs sowie die Flugemissionen werden kompensiert. Auf ihren Baustellen führt Implenia ein standardisiertes Umweltkonzept ein. Auch die internationalen Einheiten von Implenia werden ihre CO2-Emissionen künftig erfassen und daraus operative Reduktionsmassnahmen ableiten.

Gesellschaftliches Engagement und Compliance

Der Code of Conduct von Implenia bildet die verbindliche Richtschnur für alle Handlungen des Unternehmens. Dieser Verhaltenskodex enthält Grundsätze für den Umgang mit Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitenden. Zudem hat Implenia ihre Nachhaltigkeitsschwerpunkte unter Einbezug von externen Stakeholdern überprüft. Im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements nahm Implenia die Zusammenarbeit mit Behindertenwerkstätten sowie das Sponsoring von Kultur- und Sportanlässen auf. Der Nachhaltig­keits­bericht 2014/2015 wurde erstmals gemäss den neusten Richtlinien der Global Reporting Initiative (GRI G4-Content) erstellt.

Bis 2017 beabsichtigt Implenia, ein gruppenweites Compliance Management System einzuführen sowie ein Compliance Committee zu schaffen, das systematische Risikobewertungen vornimmt. Der regelmässige Dialog mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft soll weitergeführt und in den neuen Märkten etabliert werden.

Finanzielle Exzellenz

Implenia hat den Anspruch, durch ihre Geschäftstätigkeit nachhaltig finanziellen Wert zu schaffen. Die Gruppe richtet ihre Strukturen und Prozesse laufend auf die Marktanforderungen aus. Zudem bringt sie Chancen und Risiken in ein ausgewogenes Verhältnis und erhält sich so ihre unternehmerische Freiheit. Das «One Company»-Modell sorgt für eine effektive gruppenweite Zusammenarbeit und bündelt die im Unternehmen vorhandenen Kompetenzen.

Im Rahmen des Schwerpunkts «Finanzielle Exzellenz» wird Implenia im Zeitraum 2016/2017 Prozesse und Instrumente zur finanziellen Führung gruppenweit etablieren und harmonisieren. Bessere Ergebnisse, höhere Kundenzufriedenheit und mehr Transparenz bei Grossprojekten stehen ebenfalls im Fokus. Zudem soll das interne Kontrollsystem (IKS) gestärkt werden.

Nachhaltigkeitsberichte

2010/2011

Nachdem ­Implenia das Thema Nachhaltigkeit 2009 in ihrer Strategie verankert und fünf Schwerpunkte definiert hat, erscheint zwei Jahre später der erste Nachhaltigkeitsbericht. Er zeigt die Ziele auf, die sich das Unternehmen innerhalb dieser Schwerpunkte gesetzt hat, sowie die künftige Marschrichtung.

2012/2013

Im Nachhaltigkeitsbericht 2012/2013 kann ­Implenia in allen fünf Schwerpunkten erste Fortschritte vorweisen. Unter anderem gehören dazu: die Lancierung des Account Management, die konsequente Anwendung des eigenen Bewertungsinstruments «Gesamtbewertung Nachhaltiges Bauen» (GeNaB), das erste gruppenweit durchgeführte Management-Programm «Winning the Future», die Implementierung eines Datenerfassungs- und Analyseinstruments zur Reduktion von Treibhausgasemissionen, die Einführung eines E-Learning-Tools für den «Code of Conduct» sowie die Etablierung einer Risiko-Management-Organisation.

2014/2015

Der neuste Nachhaltigkeitsbericht zeigt konkrete Resultate in allen fünf Schwerpunkten auf. Auch künftig treibt ­Implenia die Nachhaltigkeitsinitiative als zentralen Bestandteil ihrer Strategie voran. Das Unternehmen wird seine Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft weiterhin voll wahrnehmen.