Implenia Award
2016 hat Implenia zum ersten Mal den Implenia Award für herausragende Bachelorarbeiten in Deutschland vergeben. Sebastian Weller von der RWTH Aachen wurde in der Kategorie BIM für seine Arbeit über Augmented Reality in der Baubranche ausgezeichnet.

 

 

Technical Center

Im Technical Center konzentriert und entwickelt Implenia ihre technischen Kompetenzen, optimiert Prozesse und treibt die Themen Nachhaltigkeit und Innovation stetig voran. Eine enge Vernetzung mit den operativen Geschäftseinheiten ist deshalb, wie beim Corporate Center, unabdingbar.

Implenia Award
2016 hat Implenia zum ersten Mal den Implenia Award für herausragende Bachelorarbeiten in Deutschland vergeben. Sebastian Weller von der RWTH Aachen wurde in der Kategorie BIM für seine Arbeit über Augmented Reality in der Baubranche ausgezeichnet.

 

Das Technical Center arbeitet gemeinsam mit den operativen Einheiten an der fortlaufenden Optimierung der Prozesse und schafft durch seine Innovationskraft sowie der kontinuierlichen Verbesserung der technischen Fähigkeiten aktiv Mehrwert für die ganze Gruppe. Der Kompetenzaufbau erfolgt bereichsübergreifend. Gleichzeitig ist das Technical Center der Motor für den strategisch wichtigen Bereich Nachhaltigkeit und Taktgeber für die Verbesserungen im Bereich Health, Safety & Environment. Dabei stehen die Mitarbeitenden, angewandten Technologien sowie Prozesse im Vordergrund. Ausführliche Informationen zu den Themen Health & Safety sowie Nachhaltigkeit finden Sie in den entsprechenden Kapiteln.

Technical Risk Management

Beim Technical Risk Management geht es um das frühzeitige Erkennen von technischen Risiken und darum, diese gemeinsam mit den operativen Einheiten, zu reduzieren. Nachdem dieser Prozess 2015 überarbeitet worden war, hat Implenia den einheitlichen und transparenten Ablauf 2016 erfolgreich eingeführt und in das Implenia Management System (IMS 2.0) integriert. Ziel ist es, die Qualität der Angebote und somit auch die Hit-Rate zu steigern. 2017 wird Implenia die Effizienz des Prozesses weiter verbessern, unter anderem dank der methodischen Auswertung von Kundenfeedbacks und einem intern entwickelten Benchmarking-System zur Ermittlung von Best Practices.

Aufbau Technical Center

Equipment & Technology Services

Im Bereich Equipment & Technology Services (ETS) vereint die Gruppe die Maschinen- & Elektrotechnik, den Schalungsbau sowie die Baustofftechnik. Zu den Leistungen gehören die Planung von Baustelleneinrichtungen, die Optimierung, Entwicklung und Prüfung von Baustoffen sowie die Wartung und Lieferung komplexer Schalungs-, Maschinen- und Gerätesysteme. Zu den wichtigsten Erfolgen 2016 zählt die konsequente Einführung der Lean-Prinzipien bei der Organisation auf den Werkhöfen. 2017 konzentriert sich ETS auf die Weiterentwicklung von Dienstleistungen sowie die bereichsübergreifende Steuerung von Investitionen und Disposition in der Gruppe. Zudem harmonisiert ETS die Prozesse in ihren Einheiten Schweiz und International, beginnt mit der Einführung der Baustellenlogistik 2.0 und entwickelt den intelligenten Stahlbau weiter.

Operational Excellence

Mit zu den Kernaufgaben des Technical Center gehört die Steigerung der betrieblichen Leistungseffizienz der Gruppe, die Operational Excellence. Erreicht wird dieses Ziel durch die Vernetzung von Systemen, Prozessen, Know-how und Personen innerhalb der Projekte und über alle Phasen hinweg, von der Offerte bis zur Schlüsselübergabe. Im Einsatz für das ganzheitliche Management der Projekte stehen dabei Strategien und Instrumente wie IMS 2.0, Lean Management-Ansätze, Building Information Modeling (BIM), der Innovationsprozess, Qualitätsmanagement und die Digitalisierungsstrategie der Gruppe. Nachfolgend ein Überblick über die wichtigsten Instrumente:

Lean Management

Die 2015 weiterentwickelten Prinzipien von Lean Construction kommen seit 2016 neben dem Hochbau auch im Infrastrukturbau sowie der Projektentwicklung zum Einsatz. In den Projekten, wo die Prinzipien angewendet werden, zeigen sich klare Resultate in Form von kürzeren und stabileren Bauablaufzeiten und einer deutlichen Reduktion der Mängel. Diese Verbesserungen wirken sich auch positiv auf die Arbeitssicherheit aus. Im vergangenen Jahr wurde der Know-how-Aufbau durch eine enge Vernetzung mit Schlüsselkunden in der Schweiz und Deutschland sowie wichtigen Subunternehmern weiter vorangetrieben.

IMS 2.0

Mit dem Implenia Management System 2.0, kurz IMS 2.0, garantiert Implenia ein professionelles Projektmanagement. Das 2015 im Hoch- und Modernisierungsgeschäft eingeführte System wurde im vergangenen Jahr auch bei Neuaufträgen im Bereich Infrastruktur und der Projektentwicklung standardmässig eingesetzt. Dank IMS 2.0 wird die Zusammenarbeit in den Projektteams gestärkt. Gleichzeitig trägt es zur effizienteren Problemlösung bei. 2017 entwickelt Implenia die Plattform weiter und setzt den Roll-out in alle Einheiten fort.

Building Information Modeling

Implenia setzt im Rahmen der Digitalisierung auf Building Information Modeling (BIM), eine auf 3D-Modellen basierende Methode, welche die Entscheidungsfindung, die Qualitätssicherung und die Kommunikation im Projektablauf unterstützt. Mit der Erweiterung um Informationen zu Zeit (4D) und Kosten (5D) ist eine umfassende Projektabdeckung möglich. 2016 hat das Technical Center die 3D-Modellierung und die 4D-Simulation standardisiert und einzelne Pilotprojekte im 5D-Prozess gestartet. Durch interne Schulungen baute die Gruppe eine rund 100 Personen umfassende BIM Community auf, die es ihr ermöglicht, das Thema 2017 noch stärker in der operativen Linie zu verankern. Ziel ist es, ein durchgängiges und gesamtheitliches Bauprozess­management bis hin zur digitalen Steuerung der Ausführungsprozesse einzuführen.