International

  • Umsatz erneut gesteigert
  • Sofortmassnahmen bei erkannten Schwierigkeiten eingeleitet
  • Bedeutende Auftragsgewinne in allen Heimmärkten
  • EBIT exkl. PPA

Das Segment International mit den Flächengeschäften in Deutschland, Österreich, Rumänien, Norwegen und Schweden sowie dem Hochbau in Deutschland und Österreich hat im Geschäftsjahr 2018 einen um 16% höheren Umsatz von CHF 1522 Mio. (2017: CHF 1310 Mio.) erzielt. Das Ergebnis fiel hingegen aufgrund von Wertberichtigungen stark negativ aus.

Regionale Tiefbau­leistungen in Deutsch­land, Österreich, Rumänien, Norwegen und Schweden und grosse Hochbau­kompetenz im deutsch­sprachigen Raum.

1689 (1746)

Auftragsbestand, Mio. CHF

1539 (1309)

Produktionsleistung, Mio. CHF

63% (73%)

Visibilität1

3441 (3229)

Vollzeitstellen, FTE



1   Visibilität: Auftragsbestand für laufendes Jahr/geplante Produktionsleistung

 

Wertberichtigungen belasten Ergebnis

Das EBIT (exkl. PPA) lag mit CHF –77,9 Mio. klar unter dem Vorjahreswert von CHF 1,2 Mio. Probleme in vereinzelten Einheiten und Projekten – insbesondere in Norwegen, Südbaden sowie bei einer Tochtergesellschaft von Implenia Construction Germany in Polen – haben das Ergebnis belastet. Noch während der Weiterentwicklung der Strategie hat die Gruppe mit der Erarbeitung und Umsetzung von Sofortmassnahmen für die erkannten Probleme begonnen. In Norwegen beinhalten diese ein verstärktes Augenmerk des Topmanagements auf einzelne Kernprojekte, eine Verbesserung und Harmonisierung der Projektrisiko- und Kontrollprozesse sowie eine engere bereichsübergreifende Zusammenarbeit. In Südbaden konzentriert sich Implenia auf eine Reduktion des Risikoprofils und ihre Kernkompetenzen. Weiter stärkt die Gruppe ihre Organisation über ein geschärftes Rollenverständnis und eindeutige Verantwortlichkeiten. In Polen wird der Fokus des Managements durch eine Reorganisation erhöht.

Zum ersten Mal wurde in der Berichtsperiode zudem der Hochbau in Deutschland über die vollen zwölf Monate konsolidiert und beinhaltet somit, im Gegensatz zum Vorjahr, auch die beiden saisonal schwachen Monate Januar und Februar. Die Performance im Hochbau in Deutschland war insgesamt gut und auch Schweden hat sich im Segment International sehr positiv entwickelt. Im Rahmen der Erwartungen fällt die Entwicklung der Sisag-Kieswerke in Mali und an der Elfenbeinküste aus, die erneut einen positiven Ergebnisbeitrag leisteten. Währungseinflüsse wirkten sich auf das EBIT des Segments negativ aus.

Erfolgreich war das Segment derweil in der Auftragsakquisition. Zu den Neuaufträgen 2018 gehören unter anderem Grossaufträge im Hochbau in Hamburg, Dortmund oder Mannheim, wo Implenia das «Neue Technische Rathaus» realisiert. Im Flächengeschäft hat die Gruppe einen Grossauftrag für die Gesamtinstandsetzung der Mülheimer Brücke in Köln gewonnen und in Schweden verschiedene Infrastrukturgrossaufträge.

Per Ende Dezember 2018 weist das Segment International einen im Vergleich zum Vorjahr leicht tieferen Auftragsbestand von CHF 1689 Mio. (2017: CHF 1746 Mio.) aus.

Schlüsselzahlen International

   
 

2018

2017

Δ

 

1000 CHF

1000 CHF

 

Umsatz

1 521 910

1 310 210

16,2%

EBIT exkl. PPA

(77 911)

1 195

 

EBIT

(93 338)

(31 812)

(193,4%)

EBITDA

(57 018)

20 050

 

Auftragsbestand (per 31.12.)

1 689 155

1 746 364

(3,3%)

Produktionsleistung

1 538 559

1 308 761

17,6%

Vollzeitstellen (FTE; per 31.12.)

3 441

3 229

6,6%

Regionale Tiefbau­leistungen in Deutsch­land, Österreich, Rumänien, Norwegen und Schweden und grosse Hochbau­kompetenz im deutsch­sprachigen Raum.

1689 (1746)

Auftragsbestand, Mio. CHF

1539 (1309)

Produktionsleistung, Mio. CHF

63% (73%)

Visibilität1

3441 (3229)

Vollzeitstellen, FTE



1   Visibilität: Auftragsbestand für laufendes Jahr/geplante Produktionsleistung